Der junge Webern. Texte und Kontexte

Plakat 'Der junge Webern'

Internationale Tagung, 31. Mai bis 1. Juni 2012

Anton Weberns Kompositionen der Jugend- und Studienzeit (vor seinem Opus 1) werden gemeinhin mit Begriffen wie dem ‹Unfertigen›, ‹noch nicht Ausgereiften› usw. in Verbindung gebracht. Die von der am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Basel entstehenden Anton Webern Gesamtausgabe organisierte Tagung will diese Etikettierungen hinterfragen und in einem fruchtbaren Dialog von philologischen und kulturwissenschaftlichen Betrachtungsansätzen diskutieren, um das kompositorische Denken Weberns vor seiner ‹Festschreibung› (im philologischen, ästhetischen und historiographischen Sinne) als eigengewichtiges Schaffen zu würdigen. Sie schliesst an das Symposium Der junge Webern. Künstlerische Orientierungen in Wien um 1900 an, das am 5.–6. März 2012 an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien stattfand und auf dem insbesondere das kulturelle Umfeld des jungen Webern behandelt wurde. Im Basler Teil werden nun die Werke Weberns aus dieser Zeit und ihre (grösstenteils in der Paul Sacher Stiftung Basel befindlichen) Quellen im Vordergrund der Diskussion stehen.
Im Rahmen der Tagung findet am 31. Mai abends ein Konzert mit Kompositionen von Webern, Schönberg und Zemlinsky statt, das in Kooperation mit der Hochschule für Musik der Musik Akademie Basel durchgeführt wird.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer (in Basel):
Thomas Ahrend (Basel), Cornelia Bartsch (Basel), Markus Böggemann (Kassel), Regina Busch (Wien), Federico Celestini (Innsbruck), Hermann Danuser (Berlin), Jean-Jacques Dünki (Basel), Simone Hohmaier (Berlin), Albrecht von Massow (Weimar), Gösta Neuwirth (Freiburg), Simon Obert (Basel), Nicole Rösch (Basel), Matthias Schmidt (Basel), Giselher Schubert (Hameln), Anne C. Shreffler (Cambridge, MA), Manuel Strauß (Basel), Felix Wörner (Chapel Hill)

Programm [PDF (691 KB)]

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