Anton Webern und das Komponieren im 20. Jahrhundert. NEUE PERSPEKTIVEN

Grafik 'Plakat Tagung'

Internationales Symposium, 24. bis 26. November 2011

Die kompositorische Rezeption Anton Weberns ist auf Grund ihrer ausserordentlichen Bedeutung für die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts ein häufig diskutiertes und nach wie vor kontroverses Thema. Das Symposium zielt auf eine erneute und möglichst umfassende Darstellung der zentralen Impulse, die Weberns Musik über mehrere Jahrzehnte und in verschiedenen geographischen Regionen auf das Schaffen anderer Komponisten ausgeübt hat.

Nach einer ersten Sitzung über die Wirkung von Weberns Musik auf seine Zeitgenossen folgen unter den Begriffen «Struktur», «Reduktion» und «Klang» drei systematisch orientierte Perspektiven zu Weberns Einfluss auf spätere Komponistengenerationen. Diese betreffen eben nicht nur die strukturelle Dimension seiner Musik (die mit Sicherheit bei den Darmstädter Ferienkursen der 1950er Jahre im Mittelpunkt des Interesses für Webern stand und das Webern-Bild auf Jahrzehnte hin entscheidend, aber auch einengend geprägt hat), sondern auch ihre Kürze und ihre leise, von Pausen durchbrochene musikalische Gestalt, sowie die klanglichen Eigenschaften seiner Tongebilde.

Insgesamt werden somit Berührungspunkte und Differenzen der Webern-Rezeption in Europa und in den USA behandelt und dabei ein breites Spektrum von verschiedenen Komponisten, musikalischen Tendenzen und Einzelfällen thematisiert, das auch die Grenzen der sogenannten Avantgarde-E-Musik überschreitet.

Programm [PDF (643 KB)]

Konzertplakat MHB, Donnerstag [PDF (132 KB)]
Konzertplakat MHB, Freitag [PDF (66 KB)]

Rückblick (mit Bildergalerie)

Veranstalter
Musikwissenschaftliches Institut, Universität Basel

Mit freundlicher Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds und der Freiwilligen Akademischen Gesellschaft, Basel.
In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik der Musik-Akademie der Stadt Basel.