Stille als Musik

Internationales Symposion, 12.–14. Dezember 2014

Eine Kooperation der Hochschule für Musik mit dem Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Basel.
In Vorträgen, Gesprächen, musikpraktischen Darstellungen und Konzerten sucht das Symposium nach Konzepten des ästhetischen Verstehens, der analytischen Betrachtung und historischen Kontextualisierung von Stille als Musik.
Es wird untersucht, inwiefern Stille und Leere die gegenwärtige Musik bestimmen – wobei diese Merkmale sich auch wie ein roter Faden durch die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts ziehen und schlechthin in abendländischer Musik und Musikanschauung verwurzelt sind. In Vorträgen, Gesprächen, musikpraktischen Darstellungen und Konzerten steht die Suche nach Konzepten des ästhetischen Verstehens, der analytischen Betrachtung und historischen Kontextualisierung von Stille als Musik im Vordergrund. Mit der Artikulation von «Leere» wird zudem an spirituelle Traditionen erinnert und die bis heute virulente theologische und philosophische Frage nach «Nichts» in den Blickpunkt des Nachdenkens gerückt. Ebenso kann man fragen, inwiefern sich hinter solcher Musik Assimilation oder Kritik sinnesphysiologischer Modelle verbergen und damit Bausteine neuer musikalischer Anthropologien.

Referentinnen und Referenten u. a.:
Thomas Ahrend, Mark Andre, Emil Angehrn, Günter Bader, Antoine Beuger, Wolfgang Gratzer, Lydia Jeschke, Bernd Leukert, Serge Margel, Albrecht von Massow, Molly McDolan, Roland Moser, Alban Ramaut, André Richard, Rainer Schmusch, Jakob Ullmann, Wolfgang Welsch, Heidy Zimmermann

Tagungsorte:
Vortragssaal des Musikwissenschaftlichen Seminars, Klaus Linder-Saal der Musik Akademie Basel

Mit freundlicher Unterstützung der Maja Sacher Stiftung

Programm [PDF (208 KB)]